Von der Schülerin zur Studentin
Sandra lacht: "Im Hörsaal zuhören, dann lernen und Prüfungen schreiben? Das kenne ich doch alles von der Kantonsschule! Bücher lesen? Während meiner Schulzeit habe ich schon Dutzende von Büchern gelesen." Und Fred ergänzt: "Mein Lernverhalten anpassen? Diesen Lernstil habe ich während vieler Jahre gepflegt, der hat sich bewährt!"
Allein auf weiter Flur …
Studieren an der Hochschule ist anders als Lernen im Gymnasium. Selbst ist der Mann und selbst die Frau. Studierende wählen Lehrveranstaltungen selbständig aus, besuchen diese oder auch nicht und verarbeiten aufgenommenes Wissen. Unsicherheiten und neue Herausforderungen stellen sich immer wieder. Tagesabläufe und Wochenpläne müssen oft selber gestaltet werden. Das Studium erfordert das Lesen und Verständnis umfangreicher Texte. Es gilt Seminar-, Bachelor- und andere Arbeiten zu verfassen. Lernpartner müssen gesucht und gefunden werden.
Auch Hochschulprüfungen sind anders. Der Stoff ist umfangreich und komplex. Die Vorbereitungszeit ist lang und wird durch zusätzliche Hürden "geschmückt". Ausserdem muss alles selbst organisiert werden: Studieren bedarf daher einer anderen Haltung und eines professionelleren Lernverhaltens als das schulische Lernen.
Bewusster Lernen
Zu wissen, wie man lernt, Lernmethoden zu kennen und sie selbständig auszuwählen und flexibel anwenden zu können – das ist im Studium wichtiger denn je. Patentrezepte gibt es viele. Aber: passen diese zu Ihnen? Damit Ihre Lernanstrengungen sich noch mehr lohnen, müssen Sie Ihr eigenes Lernen beobachten und es beurteilen lernen.
Optimal lernen heisst die Devise. Dazu gibt Ihnen der studycube eine Palette von Hinweisen und Techniken mit auf den Weg. Im Folgenden adressiert der studycube folgende Fragen: